Wem die Stunde schlägt

Yorkshire, 1930
Geduldig hört sich Hedy Bumbleforth sowohl die Predigten ihres Gatten (er ist der hiesige Vikar, er muss ja geradezu predigen), die Streits der Damen beim Tee als auch den schiefen Gesang des örtlichen Knabenchors an. Besagter Chor besteht aus zwei Jungen im Stimmbruch, vier Kleinkindern, die alles tun, nur nicht singen, und einer wechselnden Zahl älterer Herren, die eigentlich nur kommen, weil es nach den Proben ein Glas Schnaps gibt. Und wenn sie es recht bedenkt; mancher Dame Tee riecht verdächtig nach Sherry. Alles in allem: Das Leben ist Waddleby ist gemütlich, findet Hedy. Allerdings ist gemütlich manchmal eben auch nur ein höflicheres Wort für Langeweile.

Doch dann wird der unbeliebte Immobilienmakler Archibald Hargrove tot aufgefunden – erschlagen von einer schweren Uhr. Die aus Harrogate herbeigerufene Polizei geht von einem bedauerlichen Unfall aus, doch seit wann springen Uhren von Kaminsimsen und das mehrere Male?
Zeit für Hedy und ihren Gatten zu ermitteln.

Im Schatten der Klippen

Es sollte nur ein kleiner Ausflug an die Küste werden. Das Übliche; ein paar Damen von der Kirche, die sich bei Tee und Kuchen wegen des Blumenschmucks streiten, in der Sonne verbrennen und über den Sand beschweren. Vikar Bumbleforth ahnt, dass es sich bei dieser Landpartie um einen Fehler handeln könnte, lässt sich von seiner Gattin Hedy dennoch dazu überreden. Immerhin könnte es ja lustig werden, und was gibt es an der guten Seeluft auszusetzen?

Nun, an der Luft liegt es wohl kaum, das ausgerechnet Janet Lighthouse – welch passender Name, denken die Bumbleforths sich – auf diesem Ausflug verschwindet. Dem Sherry könnte man allerdings die Schuld daran geben, dass ihr Verschwinden erst Stunden später bemerkt wird. Oder Janets eher unangenehmen Temperament. Allein, dass man die Frau tot auffindet, damit hätte niemand gerechnet.
Dumm nur, dass die Polizei bald herausfindet, dass es keine Janet Lighthouse gibt. Schon gar nicht in Waddleby, wo sie seit Jahren lebte. Wer also war die Frau? Und wer hat seine Chance genutzt, sie im Schatten der Klippen loszuwerden?

Tof auf dem Glockenturm

Glück im Unglück: Reverend Bumbleforth rettet ein Gemeindemitglied aus dessen brennendem Haus und lässt sich für einige Tage als Helden feiern. Mit Kuchen, Essenseinladungen, kleinen Geschenken seiner braven Schäfchen. Gattin Hedy macht sich zwar über derlei Hingabe lustig, aber das kümmert ihn kaum.

Was für ein Pech aber auch, dass das eben noch gerettete Gemeindemitglied plötzlich auf dem Kirchturm auftaucht. Mausetot. Und der einzige, der als Täter in Frage kommt, ist der Reverend selbst.

Hedy wird keinesfalls zulassen, dass ihr St. John den Rest seines Lebens in einer Gefängniszelle zubringen muss. Obwohl sie doch ein wenig Neid verspürt, denn besagte Zelle befindet sich immerhin in ihrer alten Heimat Harrogate …

Im Schatten der Klippen

Das Leben in Waddleby ist gemütlich, findet Hedy. Allerdings ist gemütlich manchmal eben auch nur ein höflicheres Wort für Langeweile. Gut, dass da ein vergiftetes Beef Wellington lauert.

Ein spätsommerliches Sonntagsessen im idyllischen Waddleby endet tödlich, als ein Gast nach dem Genuss eines opulenten Mahls plötzlich tot zusammenbricht. Die Gastgeberin, eine allseits beliebte Witwe mit Hang zu Pilzen und Porzellan, gerät raschins Visier der Ermittlungen. Doch Hedy Bumbleforth glaubt nicht an ein simples Giftverbrechen.
Während der Dorftratsch schon bald neue Blüten treibt und Inspektor Bannister sich auf das Offensichtliche konzentriert, stößt Vikar Bumbeforth auf eine zweite Leiche.

Die einzelnen Bücher der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden, der jeweilige Fall ist in sich abgeschlossen.